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Liebe Leserinnen und Leser,


austauschen, diskutieren, Meinung bilden – der lebendige Diskurs zum digitalen Wandel des Bildungssystems macht unsere Netzwerkarbeit aus. Im Februar bot die didacta in Stuttgart vielfältige Möglichkeiten für Gespräche mit Menschen, die sich praktisch oder theoretisch mit Digitaler Bildung befassen und wegweisende Entscheidungen treffen – etwa in Landesmedienzentren oder Schulverwaltungen. Vielen Dank an dieser Stelle an unsere Workshop-Teilnehmer und alle Gesprächspartner für die wertvollen Impulse. Sie werden in unsere zukünftige Arbeit einfließen und damit demnächst auch Ihnen zur Verfügung stehen.

Das Thema „Kompetenzen für die Welt von morgen“ stand in vielen Messegesprächen im Fokus. Zum einen bemühen sich Unternehmen um qualifizierte Mitarbeiter und loten aus, welche Anforderungen an Menschen und Arbeitsmittel zukünftig zu bedenken sind. Zum anderen verändert der digitale Wandel unsere Lebens- und Arbeitswelt auf vielfältige Weise – nicht immer vorhersehbar. Das wirft die grundsätzliche Frage auf: Wie können wir Schülern, Studierenden, Auszubildenden und Arbeitnehmern heute die entscheidenden Kompetenzen vermitteln, mit denen sie in Zukunft flexibel den ständig neuen Herausforderungen begegnen können? Tragfähige Antworten finden wir nur dann, wenn wir gemeinsam mit Bildungsinstitutionen und Unternehmen überdenken, was den wesentlichen Kern bei der Qualifizierung ausmachen sollte.

Als Netzwerk Digitale Bildung beteiligen wir uns aktiv daran, relevante Kompetenzen zu identifizieren, innovative Ansätze vorzustellen und neue Methoden zu evaluieren. Wir freuen uns, wenn auch Sie sich mit Ihren Erfahrungen in die Diskussion einbringen. Schreiben Sie uns dazu einfach eine E-Mail oder kontaktieren Sie uns über unsere Social Media Kanäle.

Viele Grüße
Ihre Dr. Sarah Henkelmann

Digitale Bildung fördert entscheidende Kompetenzen

 
Wir befinden uns mitten in der digitalen Transformation. Niemand kann vorhersagen, wohin genau die Reise geht, welche Technologien wir in den nächsten Jahrzehnten zur Hand haben und wie sie unsere Lebens- und Arbeitswelt weiter verändern werden. Aber eines ist klar: Schüler, Studierende und Auszubildende stehen vor der Aufgabe, heute die grundsätzlichen Fähigkeiten zu entwickeln, mit denen sie für die noch unbekannten Aufgaben und Herausforderungen von morgen gerüstet sind.

Dafür braucht es seitens unserer Bildungsinstitutionen zusätzliche Angebote. Neben den traditionellen Kulturtechniken Lesen, Schreiben und Rechnen bedarf es dringend einer vierten: Digitaler Bildung. Mithilfe neuer Technologien und entsprechenden didaktischen Konzepten können die Lernenden von heute einüben, wie sie sich Fachwissen flexibler und selbstorganisiert aneignen, wie sie es anwenden und kreative Lösungen eigenständig entwickeln. Akkumuliertes Faktenwissen, das über Prüfungsdruck und Konkurrenzdenken vermittelt wird, verliert an Bedeutung zugunsten von Teamfähigkeit, Methodenkompetenz für agile Projektarbeit und der Fähigkeit, aus der Flut an Daten relevante Information zu extrahieren.
  • Welche Kompetenzen durch den Einsatz digitaler Bildungslösungen erworben werden können, beleuchtet ein Gastbeitrag von Christian Schwaiger, Geschäftsführer unseres Förderpartners SMART Technologies für die Märkte Deutschland, Österreich und Schweiz.
     
  • Dieses inspirierende Video porträtiert, wie Schüler mithilfe kollaborativer Technologie weltweit gemeinsam an einem Projekt arbeiten.
     
  • Unser Whitepaper „Collaborative Classrooms“ (PDF) wirft einen methodischen Blick auf den digitalen Klassenraum der Zukunft. Dabei werden die Grundprinzipien eines interaktiven und selbstbestimmten Unterrichts durch den Einsatz von digitalen Medien erläutert.
     
  • Das Whitepaper „Zwischen analog und digital“ gibt einen faktenreichen Überblick zu Digitaler Bildung in Deutschland. Beschrieben wird die Entwicklung von der Kreidetafel bis zu interaktiven Klassenzimmern und mobilen Endgeräten im Unterricht.

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Bildungscloud: Die Landesinitiative n-21 erhält von Niedersachsens Regierung 400.000 EUR für die Entwicklung einer Schulcloud.

Medienkompetenz in der Berufsausbildung: Eine Studie des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) zeigt, wie sich die Mediennutzung in verschiedenen Ausbildungen unterscheidet.

Microfortbildungen: Bei diesem spannenden Ansatz können die Lehrkräfte in kurzen Treffen nach dem Unterricht vor allem viel ausprobieren.
Kennen Sie schon unser kostenloses Whitepaper „Digitaler Bildungsplan“? Es bietet Leitfragen, Zeitpläne, Checklisten und weitere hilfreiche Tipps von erfahrenen Praktikern rund um die Beschaffung digitaler Bildungslösungen.

Aus dem Netzwerk:

Schulblog
Neues auf dem Schulblog: Zwei Monate nach dem Einbau wird der SMART Collaborative Classroom von den Schülern und Lehrkräften der Elfenwiese bereits eifrig genutzt. Zum Blogbeitrag
Lehrernetzwerk
Am 11. und 12. März 2017 trafen sich 35 Lehrkräfte aus Deutschland, Österreich und der Schweiz zum jährlichen Vernetzungstreffen der SMART Exemplary Educators in Köln.
Zum Rückblick
didacta
Rückblick auf die didacta-Woche am Stand von SMART Technologies.
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